MALI: 17 Tage Wandern bei den Dogon, Besuch von Timbuktu, Mopti und Djenné und per Pinasse auf dem Niger
Wer eine Reise nach Mali plant, um Land und Leute so authentisch wie möglich kennen zulernen und Wert auf einen gut aufeinander abgestimmten Reiseverlauf legt, ist hier richtig. Wir vereinen alle Highlights von Bamako über Djenné bis einschließlich Timbuktu. Basierend auf unseren langjährigen Erfahrungen haben wir die schönsten Wanderabschnitte entlang der gesamten Falaise de Bandiagara herausgepickt und zu einer Reise zusammengefasst.
17 Tage ab/an Bamako ab 2290.00
Reisenummer 39599
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MALI
17 Tage Wandern bei den Dogon, Besuch von Timbuktu, Mopti und Djenné
und per Pinasse auf dem Niger
- entlang der gesamten Falaise 7 Tageswanderungen zu bekannten und abseits (!) gelegenen Dörfern im Dogonland mit Begleitfahrzeug (4x4)
- Besuch von 2 Schulen im Dogonland, die wir und schulz aktiv-Kunden als Projekt unterstützen
- Ein Begleitfahrzeug bei allen (!) Wanderungen ermöglicht größtmögliche Flexibilität
- Pinassenfahrt auf dem Niger mit Stopps in Dörfern mit architektonisch einzigartigen Lehmmoscheen
- Bamako, Ségou, Djenné, Dogonland, Mopti und Timbuktu
-
8x Vollpension und 7x Halbpension
- zusätzliche Vorort-Nebenkosten auf ein Minimum reduziert
- Reiseleitung durch den deutschsprechenden malischen Guide Boureima Sissoko
-
Zum großen Montagsmarkt in Djenné mit der weltgrößten
Lehmmoschee
Wer eine Reise nach Mali plant, um Land und Leute so authentisch wie möglich kennen zulernen und Wert auf einen gut aufeinander abgestimmten Reiseverlauf legt, ist hier richtig: Wie schon in den Vorjahren vereinen wir wieder alle Highlights von Bamako über Djenné bis einschließlich Timbuktu. Basierend auf unseren langjährigen Erfahrungen haben wir die schönsten Wanderabschnitte entlang der gesamten Falaise de Bandiagara herausgepickt und zu einer Reise zusammengefasst. Neben den bekannten Orten suchen Sie dabei auch versteckt liegende und bisher nur wenig aufgesuchte und teils noch vollständig animistische Dörfer auf. Auf der über 180 km langen Strecke entlang der "falaise" fahren Sie einige Abschnitte mit dem begleitenden Geländebus. Dieser steht Ihnen auch an den Wandertagen als Ausweichvariiante zur Verfügung. Ihr Gepäck täglich transportiert. Unsere Köchin reistsamt Expeditionsküche ebenson von einem zum nächsten Ort mit bzw. voraus. Somit kann sie eine Mittagsmahlzeit schon einmal fertig zubereitet unter einem schattigen Mangobaum servieren. Desweiteren erreichen Sie Orte, die sowohl südwestlich (Teli, Nombori bis Höhe Sangha) als auch nördlich von Sangha (Ibi, die Youga-Dörfer bis Bamba) liegen. Sie erleben das Dogonland in seiner ganzen Bandbreite und eine Reise, wie Sie derzeit noch kein zweiter deutschsprachiger Veranstalter anbietet. Ein zusätzlicher im Dogonland aufgewachsener Guide führt Sie zu verlassenen Tellemsiedlungen, zu mystischen Plätzen, zu einem Hogon, dem höchsten Priester der Dogon und zu zwei Schulen, die als Patenobjekt unterstützt werden. Hier ergeben sich tiefer gehende Gesprächsmöglichkeiten mit Schülern, Lehrern und teils sogar mit den Dorfältesten. Nachts schlafen Sie in geräumigen Kuppelzelten in Gehöften oder auf den luftigen Dächern der Herbergen oder an ausgewählten Naturplätzen. Je nördlicher Sie kommen, desto stärker spüren Sie die Einflüsse der Sahara. Über eine Piste führt der Weg weiter in das sagen- und legendenumwobene Timbuktu.
Auf der anschließenden erholsamen Fahrt auf dem Niger mit unserer Pinasse, ein mit nützlichen Zusatzkonstruktionen versehenes Boot, lässt Afrika aus einer anderen Perspektive erleben. Sie machen Halt in ganz einfachen Fischer-Siedlungen und Dörfern mit einzigartigen Lehmmoscheen. Zum Schluß der Reise kehren Sie in Ségou in ein kleines Lokal ein, wo Sie bei typisch westafrikanischen Balafon- und Kora-Klängen Ihre Reise noch einmal Revue passieren lassen können.
Auf unseren Touren durch das Dogonland haben wir die Errichtung von Dorfschulen verfolgen können, die in der Regel von der Dorfgemeinschaft selbst getragen werden. Mitreisende und wir hatten daraufhin Schreibmaterial und kleine Geldspenden in den Schulen hinterlassen. Spontanen Hilfeleistungen sind auch weiterhin gut. Doch wir wollten mehr: Seit 2007 unterstützen wir die Dogon-Schulen e.V. , deren Projekte vor allem langfristig und nachhaltig umgesetzt werden. Neben dermateriellen und finanziellen Unterstützung geht es uns vor allem um den Schutz und Erhalt der Traditionen der Dogon, einschließlich der Sprache und ihrer einmaligen Schnitz- und Lehmbaukunst. Wir wollen helfen, den außerordentlichen hohen Wert der Dogon-Kultur schätzen zu lernen, um aus dieser heraus gezielte Verdienst- und Lebensmöglichkeiten in ihren Heimatdörfern entwickeln zu können.
Reiseverlauf:
1. Tag (Fr) Anreise nach Bamako
Abholung vom Airport (abgestimmt auf
Flugzeiten der Air France, siehe Flughinweise). Transfer zur Unterkunft. Willkommenstrunk,
kurze Reisebesprechung und Übernachtung in einem kleinen Hotel. (-/-/-)
2.
Tag (Sa) Afrika pur auf dem Weg nach Ségou Unterwegs
werden gelegentliche Stopps eingelegt. Die Strecke führt an traditionell bearbeitete
Hirse- und Baumwollfelder vorbei. Riesige, vereinzelt stehende Baobabbäume
sowie Akazien, Buschwerk und Lehmhütten-Dörfer lockern die Landschaft
auf. Die hier dominierende Volksgruppe der Bambara siedelt in kleinen, dezentral
organisierten Lehmbau-Dörfern. Kaum ein anderes Land Afrikas kann diese Ursprünglichkeit
aufweisen. Bevor Sie durch das Dorf Segou-Koro, dem ehemaligen Hauptsitz der Bambara-Könige
gehen, werden Sie vom Dorfältesten empfangen. In Segou beziehen Sie in der
Mittagszeit Ihr einfaches, aber angenehm ruhiges Hotel mit Pool und Gartenrestaurant.
Nach der Mittagspause durchstreifen Sie die zweitgrößte Stadt Malis mit
alten Kolonialbauten im neusudanesischen Stil mit Pfeilern, Zinnen und arabischen
Spitzbögen und baumgesäumten Strassen. Sie erleben pulsierendes Geschäftsleben
gepaart mit afrikanischer Lebendigkeit und angenehmer Gelassenheit. Der Rundgang
endet im Schatten von riesigen Kapokbäumen, die alleeartig die Uferböschung
des Nigerflusses säumen. Übernachtung im Hotel in Ségou. (F/-/A)
3. Tag (So) Von Ségou zum Weltkulturerbe Djenné.
Über
San geht es per Kleinbus auf relativ guter Asphaltstrasse nach Djenné, einen
der malerischsten Orte in Westafrika. Die große Lehmmoschee, die traditionsreichen
Koranschulen, Gold- und Silberschmieden, Batikwerkstätten und vor allem die
alten Bürgerhäuser als einzigartiges Ensemble der Lehmarchitektur (UNESCO-Weltkulturerbe)
prägen die Stadt wie keine zweite in Westafrika. Am Nachmittag zeigt Ihnen
unsere Guide all die Besonderheiten dieses Ortes, welcher gern auch als Schwesterstadt
von Timbuktu bezeichnet wird. Den Abend verbringen Sie im Gartenrestaurant
der Herberge. Auf der angenehm
luftigen Dachterrasse stehen für Sie unsere geräumigen Kuppelzelte bereit,
es ist die beste und angenehmste Art in Djenné zu nächtigen. Sie nutzen
im Übrigen die gleichen sanitären Einrichtungen (Du /WC) wie die Herbergsbewohner.
(F/-/A)
4. Tag (Mo) Montagsmarkt Djenné und Aufbruch ins Dogonland.
Heute ist Montag schon in den frühen Morgenstunden beginnt
das allwöchentliche Markttreiben vor der weltgrößten Lehmmoschee,
wo sich die unterschiedlichsten Volksgruppen einfinden. Machen Sie sich gefasst
auf Afrika pur ! Auf dem freien Platz vor der großen Lehmbaumoschee
werden alle Produkte der Region in einem kaum zu übertreffenden Markszenario
angeboten. Okra-Schoten, Tamarinden, Baobabblätter, Malvenblätter, geräucherter
Fisch, Chilischoten, getrocknete Zwiebeln und Tomaten, Feigen, Mangos usw. werden
korbweise von schwitzenden Marktfrauen aufreißerisch feilgeboten. Der Markt
gleicht einem Ameisenhaufen. Die Tagestemperaturen steigen und die staubige Luft
wird bei Ihnen das Gefühl verstärken, sich in einem Hexenkessel aufzuhalten.
Das ist echtes, traditionelles Afrika! Schießen Sie ein Photo von der Marktfrau
mit einem Korb voller Tamarinden auf dem Kopf, im Hintergrund die berühmte
Lehmmoschee wer wird Sie in Europa nicht um diesen Augenblick beneiden? Trotz
Hitze, Staub und drängender Menschenmassen? Zeit bis Mittag zum Schlendern
über den bunten Markt. Nach einer kurzen Mittagspause Fahrt in das Dogonland
(ca. 150 km). Übernachtung im Zelt (auf dem Dach möglich) in einem sauberen
Gehöft eines Dogondorfes und Abendessen mit frischem, unterwegs gekauftem Gemüse
vom Markt. Übernachtung im Zelt. (F/-/A)
5.-9. Tag (Di-Sa) Wandern
im Dogonland von Dorf zu Dorf .
Durch den Rückzug in eine einsame
Felslandschaft haben sich hier die animistischen Dogon seit dem 12.-14. Jahrhundert
vor den islamischen Verfolgern geschützt. Ihren von Ahnenkult bestimmten Glauben
haben die Dogon bis heute bewahrt, auch wenn immer mehr Moscheen entstehen oder
manch einer das Kreuz trägt. Die Einteilung der Felder, der Bau und die Himmelsrichtung
der Palaverhütten, die Aufteilung der Wohnhäuser, die Anordnung der Türen,
Decken, Terrassen, Nischen und Balken alles ist Ausdruck der religiösen
und mythologischen Anschauung der Dogon. Die
Wandertour im Dogonland führt auch zu selten besuchten Dörfern. Das Begleitfahrzeug
bleibt in der Gondo-Ebene, transportiert das Hauptgepäck und kann, wenn nötig
oder gewünscht, in Anspruch genommen werden. Die Wanderungen führen entlang
der "Falaise de Bandiagara" in der Gondo-Ebene und hinauf auf das bis
zu 150 m höher liegende Plateau bei Tagesetappen zwischen 6 und 12, an einem
Tag max. 18 km (verteilt auf den Vor- und Nachmittag). Sie werden die heiligen Häuser
der Dogon und die vor mehr als 500 Jahren gebauten Siedlungen der Tellem versteckt
in den Felshängen sehen. Die Übernachtungen erfolgen im Dogonland in Zelten,
entweder auf den Dächern oder in den sauberen Gehöften der Campements.
Es sind speziell für Besucher eingerichtete Unterkünfte mit einfachen
und sauberen Sanitäreinrichtungen, wie die immer funktionierende afrikanische
Eimer-Dusche! Alle Mahlzeiten werden durch unsere mitreisende Köchin zubereitet,
so dass auch mancher Sonderwunsch erfüllt werden kann. Die Wanderungen führen
auch zu zwei Schulen, die im Schulprojektprogramm von "Dogon-Schulen e.V."
eingebunden sind. Diese unterstützen wir seit 2008 nachhaltig und zweckgebunden.
Über die Schulprojekte erfahren Sie vieles von der Dorfstruktur und es ergeben
sich recht interessante Begegnungen sowohl mit den Kindern, den Lehrern als auch
den Dorfältesten. 5 Übernachtungen im Zelt. 5x (F/LP/A)
Stationen
der Dogonwanderung:
Djigibombo, Kani Kombole, Teli (Dogondorf und ehemalige
Tellemsiedlung), Endé, Baguoro (u.a. Dorfschmied), Yabatalou; Aufstieg auf
das Plateau und Besuch eines rein animistischen Dorfes mit Schule;
Benimatou (Jägergehoft und Schlucht voll tiefgrüner Zwiebelfelder), Nombori
(wieder in der Gondo-Ebene, kleines interessantes Dorfmuseum), Tirelli (Maskentanz),
Amani (Teich mit heiligen Krokodilen), Irelli, Ibi (Wanderung zum Hogon von Arou,
dem obersten Priester der Dogon), Wanderung über den Inselberg der drei Youga -Dörfer:
Youga Na, Youga Dogourou und Youga Piri (sicherlich die spektakulärste Wanderung!).
Fahrt über Yandoume und Bamba bis Douentza (letzte größere Stadt
vor den Wüstenregionen und am Rande des Gandamia-Massives, der Fortsetzung
der Falaise von Bandiagara ). Wanderungen insgesamt ca. 72 km + Dorfbesichtigungen.
10.
Tag (So) Von den Dogon über Douentza nach Timbuktu
Entlang der Ausläufer
der "Falaise" über Bamba bis nach Douentza, einem kleinen aber wichtigen
Knotenpunkt unmittelbar vor der Sahara. Herrliche Ausblicke auf eine spektakuläre
Felslandschaft und Halbwüste. Auf einer staubigen Wellblechpiste geht es Richtung
Norden. Vereinzelt lassen sich unterwegs verschleierte Tuareg und Peulhirten entdecken,
die an archaischen Ziehbrunnen Kamele und Rinderherden tränken. Sie erreichen
die Zone des Sahel, einen rund 200 km breiter Klimastreifen, der sich von Senegal
quer durch Afrika bis nach Äthiopien zieht. Auf der Fahrt nach Timbuktu sind
die Folgen der Desertifikation sehr gut an dem zunehmend ausgezehrten Baumbestand
und am Vorrücken der Sanddünen zu erkennen. Umso freundlicher wirkt schließlich
das blaue Band des Nigerflusses, das wie eine Lebensader die ausgeglühte Savannenlandschaft
durchfließt. Nach Überqueren des Flusses mit einer Fähre erreichen
Sie die Stadt Timbuktu. Übernachtung im Hotel. (F/-/A)
11. Tag
(Mo) Timbuktu. In
den Morgenstunden erkunden Sie den Norden der Stadt. Mit etwas Glück können
Sie hier die Ankunft von Salzkarawanen aus dem 700 km nördlich gelegenen Taoudenni
erwarten. Gemeinsamer Stadtrundgang zu den Wohnhäusern von René Caillié,
Heinrich Barth und Gordon Liang, die als erste Europäer im 18. Jh. die Stadt
betraten und somit erst vor gerade mal ca. 160 (!) Jahren verlässliche Nachrichten
über Timbuktu nach Europa übermitteln konnten. Sie kommen an den drei
berühmten Moscheen Sidi-Yahia, Sankoré und Djinger-Ber vorbei und lassen
sich beim Betrachten von jahrhundert alten und wertvollen Handschriften in einer
der zahlreichen Bibliotheken in eine Zeit versetzen, als Timbuktu eine blühende
Universitäts- und Handelsstadt war. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/A)
12.-14.
(Di-Do) Tag Pinassenfahrt auf dem Niger in Richtung Mopti.
Im Binnendelta
des Niger gibt es keine angenehmere Art des Reisens als mit einer Pinasse. Am frühen
Morgen des 12. Tages bringt Sie ein Transfer zum Hafen in Koriomé, von wo
aus die Flussreise Richtung Mopti startet. Auf unserer der Pinasse mit WC und Küche
erreichen Sie schließlich den Debo-See, der als Auffangtrichter für unzählige
Flussarme fungiert. Nach der Durchquerung des Sees verzweigt sich das Hauptbett
des Niger in zahlreiche schmale kanalartige Flussläufe, die sich tief in die
Kulturlandschaft einschneiden. Auf täglichen Landausflügen begegnen Sie
verschiedenen Volksstämmen, die sich durch unterschiedliche Arbeitstechniken
und Arbeitsprodukte unterscheiden. Im Süden z. B. leben die Bozo, die den periodisch
wandernden Fischschwärmen hinterher ziehen. Sie lernen ihre Fischfang- und
Konservierungsmethoden kennen. Hier kauft die Köchin meist den berühmten
Kapitänsfisch, den er dann zum Mittagessen zubereitet. Am späten Nachmittag
werden die Zelte am Ufer des Niger aufgeschlagen. Im Laufe des 14. Tages erreichen
Sie Konna, wo die Fahrzeuge schon warten, die Sie zum Hotel nach Sévaré
bringen (Fahrzeit ca. 1 h). 2 Übernachtungen an schönen Uferstellen im
Zelt. 1 Übernachtung im Hotel. 3x (F/M/A)
15. Tag (Fr) Fahrt
nach Ségou.
Am Morgen Fahrt in das nahe Mopti mit Rundgang zur
Moschee, Markt, Hafengelände und Bootswerft. Fahrt nach Ségou (ca. 400
km) mit Ankunft am Nachmittag. Zeit für einen Spaziergang am Nigerufer oder
auch letzte Einkäufe. Am Abend Einkehr in ein kleines Lokal mit Live-Musik.
Hier können Sie in der stimmungsvollen Atmosphäre der Kora- und Balafon-Klänge
die Reise noch einmal Revue passieren lassen. (PS: Auf der Reise mit Beginn 3.2.2012
sind Sie am 17.2. für einen Abend mitten in dem Festival - vorausgesetzt Sie
wollen es (Eintritt ca. 40,-). Sie können aber auch den Aufenthalt in
Segou bis Monatg früh verlängern und erleben so das Festival mit zu seinem
Abschlußkonzert am Sonntag abend). Übernachtung im Hotel. (F/-/A)16.
Tag (Sa) Fahrt nach Bamako (250 km/ ca. 4 h).
Nach 4 Stunden Fahrt erreichen
Sie gegen Mittag Bamako. Nach dem sich als günstig erwiesenen Vorab-Check-In
im Air France Büro fahren Sie in das neu gestaltete Nationalmuseum. Hier finden
Sie einen Überblick über die reiche prähistorische Vergangenheit
Malis und eine meisterhaft dargestellte Textilabteilung mit einer Übersicht
über die Vielfalt der nomadischen Deckenwebkunst der Fulbe und Tuareg. Das
Museum birgt auch eine Sammlung von Bambara-Masken, Holzschnittarbeiten und Gelbgüsse
der Senufo und Holzschnittkunst der Dogon.
Die letzten Einkäufe lassen
sich am besten im nationalen Kunsthandwerkszentrum, im Centre d`Artisanat
oder auf dem Markt erledigen. Am Spätnachmittag Rückkehr nach dem Stadtbesuch
in ein Hotel mit kleiner Poolanlage. Es stehen je nach Gruppengröße ein
bis zwei Tageszimmer bis zum Abend zur Verfügung. Das Tour-Abschlußessen
bis zum Flughafentransfer gegen 20 Uhr gibt Ihnen noch einmal die Gelegenheit, Ihre
Erlebnisse gemeinsam auszuwerten und die Tour bei einem der wohlschmeckenden afrikanisch-französischen
Gerichten ausklingen zu lassen. (F/-/A)
17. Tag (So) Ankunft in Europa.
Ankunft am frühen Morgen in Paris (bei Flug mit Air France). (-/-/-)
Variante
der Reise ab 3.2.2012 mit Verlängerung Festival bis 21.02.2012 (Ankunft in
Europa)
1. - 15. Tag siehe oben
16. Tag (Sa): Segou - Festival: Freizeit.
Auftritte in der Stadt und ab Nachmittag im Festivalgelände.
17. Tag (So):
Segou - Festival mit dem Abschlußkonzert (20 bis ca. 23/24 Uhr)
18. Tag
(Mo): siehe oben 16. Tag (Fahrt nach Bamako, abends Rückflug mit Ankunft am
nächsten Morgen)
19. Tag (Di): Bei Flug mit Air France/ KLM Ankunft am
Morgen ca. 6 Uhr in Paris, gute Anschlußflüge.
Leistungen
- Tourenprogramm lt. Ausschreibung ab/an Bamako
- Alle Fahrten abgestimmt auf die Strassenverhältnissen entweder mit Kleinbus oder voll ausgerüsteten 4x4 Geländewagen mit Campingküche
- 6 Ü im Hotel mit DU/WC, 9 Ü in gestellten, geräumigen Kuppelzelten, am Heimreisetag Nutzung von 2 Zimmern mit Du/WC bis unmittelbar vor Abflug der Air France
- 8x Vollpension (gute Expeditionsküche) und 7x Halbpension
- Tageswanderungen im Dogonland entlang der gesamten Falaise in Begleitung eines 4x4 Fahrzeug inkl. Gepäcktransport und Mitfahrmöglichkeit; eigene Expeditionsköchin und Begleitmannschaft, zusätzlicher Dogon-Guide.
- Bootsfahrt auf dem Niger mit einer speziell umgebauten und bequemen Pinasse mit Begleitmannschaft (Koch und Bootsführer)
- Lokale Begleitmannschaft mit Fahrer und Beifahrer
- Zusätzliche lokale Stadtführer in Djenné und Timbuktu
- Einheimischer Reiseleiter, vorgesehen: Boureima Sissoko mit sehr guten Deutsch- und weiteren afrikanischen Sprachkenntnissen
Nicht enthaltene Leistungen
- Bei Flug nicht mit Air France (andere Ankunftszeiten): Flughafentransfer pro Strecke ca. € 25,- (bei gleichzeitiger Fahrt von 1-4 Personen)
- Visum Mali (für deutsche Staatsbürger) € 34,-
- Nicht genannte Mahlzeiten. Kaltgetränke.
- Trinkgelder
- Fotoerlaubnisse
- Eintritt zu Konzerten des Festivals in Segou (betrifft nur die Festivalreise ab 03.02.2012 und Febr. 2013)
Programmhinweise
Fluginfo:
Diese Reise ist auf die Flugzeiten der Air France abgestimmt (täglich Direktflug
D, CH oder A über Paris – Bamako). Die Flugpreise der Air France liegen bei
ca. € 560,- zzgl. ca. € 350,- Tax und Kerosinzuschläge (Stand März 2011).
Preiswertere Flüge mit anderen Airlines sind mit Zusatzkosten durch Übernachtung(en)
und Extratransfers verbunden. Gern suchen wir Ihnen den passenden Flug mit der Air
France oder einer anderen Airline für Ihre Reise heraus.
Diese neue
Wanderreise basiert auf den Reiseverlauf der seit mehreren Jahren stattfindenden
Festival-Wanderreise. Auf Grund der neuen Einbindung von zwei Dogondörfern,
wo schulz-aktiv-Reisende zwei Schulen als Projekt mitfinanzieren, ist zwar die Route
ein wenig verändert worden, aber die ab jetzt gezielteren Begegnungen in mind.
zwei Dörfern mit Schülern, Lehrern und event. mit den Dorfältesten
erhöht den Wert dieser Reisen. Eine Verpflichtung als Mitreisende Geld oder
Wertgegenstände zu spenden, besteht durch den Besuch der Projekte nicht. Allerdings
kann man schon mit kleinen Dingen sehr viel bewirken...
Gegenwärtig
ist ausschließlich eine Gelbfieberimpfung
bei der Einreise Pflicht!!
Die Impfung ist i.d.R. nur 10 Jahre gültig – Eine Auffrischung ist übrigens
erst nach 10 Tagen voll wirksam. Es empfiehlt sich darüber hinaus die Standard-Impfungen
- Tetanus, Diphtherie und Polio - zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen.
Unbedingt empfehlenswert ist die so genannte Reise-Hepatitis-Impfung UND Malaria
Prophylaxe. Ein Malariarisiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen. Bitte
lassen Sie alle Impfungen in den gelben, internationalen Impfpass
eintragen - dieser ist unbedingt mit sich zu führen und an den Grenzen vorzulegen.
Für eine individuelle Gesundheitsberatung kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt.
Auskünfte geben auch Gesundheitsämter und Tropeninstitute
Generelle Hinweise
Hinweis zur Sicherheit in Mali Wir fühlen uns als Reiseveranstalter verpflichtet,
Sie auf die aktuellen Reisewarnungen hinzuweisen...
- des Deutschen Auswärtigen
Amtes
- des Eidgenössischen Departements für Auswärtige Angelegenheiten
- des Österreichischen Außenministeriums Die Auslandsministerien
Deutschlands, der Schweiz und Österreichs raten aus Gründen der Sicherheit
von einer Reise nach Timbuktu ab. Nach meinen persönlichen Mali-Aufenthalten
im Februar 2010 und 2011 und nach nochmaliger Sondierung der gegebenen Situation
hatten wir beschlossen, Timbuktu in unser Programm seit Herbst 2010 wieder zu inkludieren.
Persönlich war ich mit einer Gruppe im Februar 2011 erneut in Timbuktu. Hier
einige Fakten: Auf der Strecke zwischen Mopti und Timbuktu und in der Stadt Timbuktu
selbst, ist es bis heute zu keinerlei Gewalttätigkeiten oder gar Entführungen
europäischer Staatsbürger gekommen. Die malische Regierung hat in vorbeugender
Weise durch militärische Präsenz und diplomatische Gespräche mit
politisch wichtigen Gruppen im Norden Mali's deutliche Anstrengungen unternommen,
für Sicherheit in und um Timbuktu zu sorgen. Die Warnungen der europäischen
Außenministerien, das Essakane-Musikfestival im Januar 2010 und 2011 nicht
zu besuchen, erwiesen sich als unbegründet. Die reale Sicherheitslage in Timbuktu
ist faktisch besser als sie auf dem Papier dargestellt wird. Unsere Einschätzung:
Wir sind der Ansicht, dass die europäischen Reisehinweise eine Sicherheitslage
in Timbuktu beschreiben, die bis heute weder nachgewiesen noch eingetreten ist.
Deshalb bieten wir Timbuktu mittels Inlandsflug ab Bamako (Rundreise Hotelvariante)
oder als festen Reisebestandteil (Festival- und Rundreise mit Wanderungen) an. Unsere
Darstellungen beschränken sich nur auf die Stadt Timbuktu und sind nicht auf
den gesamten Norden Malis anzuwenden. Wir hoffen zudem, dass sich die gemeinsam
unternommenen Anstrengungen besonders von algerischer und malischer Seite positiv
auf die gesamte Sahara auswirken, dem Schmuggel Einhalt geboten und der politisch
motivierten Gruppierung (AQMI) das Handwerk gelegt wird. Sollte sich vor oder während
der Reise die Sicherheitslage in oder um Timbuktu zum Negativen ändern, werden
wir kurzfristig den Reiseverlauf ändern. Frank Schulz, 01.05.2011
[ nach oben ]
| [New Travel Date] | |||||
19.10.2012 - 04.11.2012Freitag, 19. Oktober 2012 - Sonntag, 4. November 2012 | 2340 EUR | ||||
09.11.2012 - 25.11.2012Freitag, 9. November 2012 - Sonntag, 25. November 2012 | 2340 EUR | ||||
21.12.2012 - 05.01.2013Freitag, 21. Dezember 2012 - Samstag, 5. Januar 2013 | 2340 EUR | ||||
18.01.2013 - 03.02.2013Freitag, 18. Januar 2013 - Sonntag, 3. Februar 2013 | 2390 EUR | ||||
01.02.2013 - 17.02.2013Freitag, 1. Februar 2013 - Sonntag, 17. Februar 2013 | 2390 EUR | ||||
Kontakt:
Tinta-Tours Erlebnisreisen
Lange Str. 46
D- 33758 Schloss Holte Stukenbrock
Telefon +49(0)5207 / 929520
Fax +49(0)5207 / 926845
Email: info @ tinta-tours.de
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