Äthiopien • Kenia - Vom Omo-Fluss zum Turkana-See
Ursprünglich lebende Völker im Süden Äthiopiens, grandiose Naturerlebnisse und interessante Tierbeobachtungen erwarten Sie auf dieser ungewöhnlichen Route entlang des Omo-Flusses in die von nur wenigen Touristen besuchte Region des Lake Turkana in der Trockensteppe Nordwest-Kenias.Auf der Safari im landschaftlich reizvollen Shaba Game Reserve, das mit dem bekannten Samburu- und Buffalo-Springs-Reservat einen gemeinsamen Naturraum bildet, treffen Sie auf seltene Arten wie Netzgiraffen, die feingestreiften, großohrigen Grevy-Zebras oder die langhalsigen Giraffengazellen ? Tierliebhaber kommen garantiert auf ihre Kosten!
20 Tage Natur- und Kulturrundreise 4090.00
Reisenummer 39640
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Äthiopien & Kenia
Vom Omo-Fluss zum Turkana-See
20 Tage Natur- und Kulturrundreise
Ursprünglich lebende Völker im Süden Äthiopiens, grandiose Naturerlebnisse und interessante Tierbeobachtungen erwarten Sie auf dieser ungewöhnlichen Route entlang des Omo-Flusses in die von nur wenigen Touristen besuchte Region des Lake Turkana in der Trockensteppe Nordwest-Kenias. Von Addis Abeba reisen Sie durch das ehemalige Königreich von Kafa in das Land der Surma, wo Sie mit etwas Glück Zeuge der traditionellen Donga-Kämpfe werden. Spannend wird die Überfahrt über den Omo-Fluss und die Audienz beim „König der Hamer“. Der jadefarbene Turkana-See mit seinem artenreichen Ökosystem gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist bekannt für die bedeutenden paläontologischen Funde rund um Koobi Fora. Auf der Safari im landschaftlich reizvollen Shaba Game Reserve, das mit dem bekannten Samburu- und Buffalo-Springs-Reservat einen gemeinsamen Naturraum bildet, treffen Sie auf seltene Arten wie Netzgiraffen, die feingestreiften, großohrigen Grevy-Zebras oder die langhalsigen Giraffengazellen – Tierliebhaber kommen garantiert auf ihre Kosten!
Höhepunkte
-
Anspruchsvolle Expedition für Afrikakenner
- Seltene Route: Unverfälschtes Westäthiopien und unerschlossener Nordwesten Kenias
- Ausflug zum Kratersee des Mt. Wenchi (3386 m)
- Besuch bei Kaffeebauern im UNESCO-Biosphärenreservat Kafa
- Donga-Stockkämpfe – Mannesritual der Surma
- Besuch landestypischer Märke
- Intensive Einblicke in das Leben der Hamer
- Türkisfarbener Turkana-See (UNESCO)
- Archäologische Fundstätten von Koobi Fora
- Völker der El Molo, Turkana und Samburu
- Safari im und rund um das Samburu-Wildreservat
Reiseverlauf:
1.Tag
Am Nachmittag Flug von Frankfurt nach Äthiopien. Ankunft in Addis Abeba und Fahrt zum Hotel. Übernachtung im Hotel. (-/-/-)
2.Tag
Fahrt zum Mt. Wenchi. Inmitten des Kratersees liegt die Klosterinsel Cherkos. Hier wird die große Glocke eines Klosters vom Tana-See aufbewahrt. Heiße Quellen und kleine Felder finden sich entlang des Kraterrandes. Sie haben die Möglichkeit, den Krater zu Fuß oder auf dem Pferderücken zu erkunden. Anschließend Weiterfahrt nach Weliso zur Negash Lodge. Am Abend können Sie im großen Thermalpool der Lodge entspannen oder im Garten neugierige Vögel und Affen beobachten. Übernachtung in der Lodge. (F/M/A)
3.Tag
Sie fahren weiter in westliche Richtung durch sich ständig verändernde Landschaften. Nach einer fast kompletten Umrundung des Gibe-Damms, eines großen Wasserkraftwerks, erreichen Sie Jima, die größte Stadt des Westens. Während eines kurzen Stadtrundgangs bekommen Sie einen Eindruck von dem Ort, in dem bis zur Zeit Menelik II. öffentlich Sklaven verkauft wurden. Im Anschluss Weiterfahrt nach Bonga, dem Ausgangspunkt für Exkursionen in das erste UNESCO- Biosphärenreservat Äthiopiens. Übernachtung im Gästehaus. (F/M/A)
4.Tag
Das Schutzgebiet, im alten Königreich Kafa, umfasst ca. 760.000 ha und ist zum Großteil mit mächtigem Bergregenwald bedeckt, in dem der wilde Arabica-Kaffee wächst. Deutsche Organisationen, u.a. der Naturschutzbund Deutschland (NABU) bemühen sich, diese Oase zu schützen und haben maßgeblich zu der 2010 erhaltenen UNESCO-Auszeichnung beigetragen. Eine einfache Wanderung führt Sie zu den Waldbauern und bringt Ihnen die Einzigartigkeit der Region näher. Anschließend Weiterfahrt nach Mizan Teferi, einer größeren Ansiedelung inmitten grüner Teeplantagen. Übernachtung im einfachen Hotel. (F/M/A)
5.Tag
Sie setzen Ihre Reise fort durch hügeliges Gras- und Buschland und erreichen das Siedlungsgebiet der Surma, die als Viehzüchter und Kleinbauern leben. Das Rind hat in ihrer Wirtschafts- und Gesellschaftsform eine besondere Bedeutung. Die Anzahl der Rinder entscheidet über den Status eines Surma. Bekannt ist dieses Volk v.a. aufgrund des Lippentellerschmucks der Frauen, der weißen Bemalungen zu rituellen Zwecken und der Ziernarben an Armen und Oberkörpern. Das Camp wird in Tulgit errichtet. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
6.Tag
Heute können Sie optional in 4-6 Stunden nach Kibish wandern. Auf Wunsch kann die Strecke auch verkürzt und ein Stück im Fahrzeug zurückgelegt werden. Unterwegs treffen Sie immer wieder Einheimische. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
7.Tag
Den heutigen Tag verbringen Sie in den Dörfern der Surma und haben die Möglichkeit, einen intensiven Eindruck von deren Lebensweise und Kultur zu bekommen. Wenn Sie Glück haben, findet gerade ein Donga statt. Diese mit Stöcken ausgetragenen Kämpfe sind sowohl Sport als auch Ritual, dienen aber auch der Konfliktlösung. Das Ereignis führt benachbarte Dorfgemeinschaften zusammen und bietet den jungen Menschen Gelegenheit, potenzielle Heiratspartner zu treffen. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)
8.Tag
Sie erreichen Mui und den gleichnamigen Fluss und damit das Einzugsgebiet um den Omo Nationalpark. Der größte NP des Landes ist sehr abgelegen und daher noch sehr ursprünglich. Die hier lebenden Tiere sind sehr scheu. Mit etwas Glück können Sie Wasserböcke, Topis, Impalas, Grant-Gazellen, viele Dikdiks und die schwarz-weißen Colobusaffen beobachten. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
9.Tag
Fahrt zum Omo. In kleinen Booten überqueren Sie mit Ihrem Gepäck den Fluss und treffen Ihre neue Begleitmannschaft. Sie sind jetzt im Siedlungsgebiet der Mursi, die von Landwirtschaft und Viehzucht leben. Die Mursi-Frauen tragen wie die Surma ebenfalls Lippenteller je größer dieser ist, desto höher sind Status und Ansehen der Frau. Wenn alles nach Plan läuft, übernachten Sie auf dem Zeltplatz in Jinka. Bei Verzögerungen am Fluss und langsamerem Vorankommen verbringen Sie die Nacht in einem Camp an einem kleinen Bach im Mago NP. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
10.Tag
Heute besuchen Sie den bunten Wochenmarkt in Key Afer. Tsamay, Benna und Ari strömen aus allen Himmelsrichtungen in den kleinen Ort, um ihre größtenteils selbstgefertigten Waren darzubieten. Fernab der üblichen Touristenpfade fahren Sie am Nachmittag weit hinein in das Siedlungsgebiet der Hamar. Ziel ist ein verstecktes Dorf in malerischer Umgebung, in dem der König der Hamar residiert und interessierte Besucher empfängt. Sie campen auf einer Wiese in der Nähe des Dorfes. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
11.-12.Tag
Fast zwei Tage haben Sie Zeit, die Kultur der Hamar kennen zu lernen, deren Glauben und Leben nicht durch eine Religion, sondern durch das Barjo , eine treibende Kraft, bestimmt wird. Die Frauen der Hamar sind wahre Schönheiten. Der Körper und die Haare werden mit einer Mixtur aus Butter, Kalk und Ockererde eingerieben, der Hals wird mit zusammengeschweißten metallenen Ringen und Perlen betont. Kein Wunder, dass die jungen Männer alles daran setzen, beim Sprung über die Rinder zu triumphieren und ihre Heiratsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Am Nachmittag des 2. Tages fahren Sie nach Turmi und verbringen Ihren letzten Abend in Äthiopien. Übernachtung in einer Lodge. 2x(F/M/A)
13.Tag
Fahrt in südliche Richtung zur äthiopischen Grenzstation Omorate. Nachdem die Grenzformalitäten erledigt sind, fahren Sie in Begleitung eines Beamten zur kenianischen Grenzstadt Illeret. Das Ausfüllen der Einreisepapiere kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, denn es kommt nicht oft vor, dass hier Touristen unterwegs sind. Sie verabschieden sich von Ihrer äthiopischen Begleitmannschaft und begrüßen die neue Mannschaft aus Kenia. Weiterfahrt in den Sibiloi NP. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
14.Tag
Der Sibiloi Nationalpark liegt in einem der unwirtlichsten Landstriche Kenias, direkt am Ufer des größten Wüstensees der Erde, des Lake Turkana. Zahlreiche interessante Fossilien- und Hominidenfunde sind hier gemacht worden, die Sie heute in und um Koobi Fora besichtigen können. Auf dem weiteren Weg nach Alia Bay, einer Landzunge, passieren Sie die Flanken eines Berges, an dem die gut erhaltenen Reste eines sieben Millionen Jahre alten versteinerten Waldes zu finden sind. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)
15.Tag
Heute steht Ihnen eine beschwerliche Fahrt über raue Pisten entlang des farbenprächtigen Seeufers bis nach Loyangalani bevor. Der abflusslose Lake Turkana ist ein alkalisches Gewässer und bietet sehr gute Lebensbedingungen für Blaualgen. Diese bewirken wiederum die türkise Färbung des Wassers und verschafften dem See seinen sehr treffenden poetischen Beinamen Jademeer . Am Abend erreichen Sie das Ziel und können das Abendessen im Schatten von Palmen genießen. Übernachtung im Gästehaus oder Zelt. (F/M/A)
16.Tag
Sie fahren zu dem etwa 500 Menschen umfassenden Volk der El Molo. Beim Dorfrundgang bekommen Sie einen Einblick in das einfache Leben der Fischer und Krokodiljäger. Ein Mythos besagt, dass die Krokodile einen El Molo schon aus der Ferne fürchten und sich vorsorglich lieber verstecken als anzugreifen. Danach Weiterreise nach South Horr mit der Möglichkeit zur Besichtigung von alten Felszeichnungen oder eines Turkana-Dorfes. Übernachtung im Gästehaus. (F/M/A)
17.Tag
Auf dem Weg in das Shaba National Reserve passieren Sie das Land der Samburu, deren
Stammesname sich von Samburr , einem traditionellen Lederbeutel zum Transport
von Fleisch und Honig, ableitet. Wie die Massai tragen auch die Samburu-Krieger
ockerfarbene Zöpfe, rote Umhänge und spitze Speere. Wenn die Zeit ausreicht,
können Sie auf dem Weg ein Dorf besuchen. Am Nachmittag beziehen Sie Quartier
in der komfortablen
Sarova Shaba Lodge. Übernachtung in der Lodge. (F/M/A)
18.Tag
Bereits am frühen Morgen beginnt Ihre erste Pirschfahrt. Die Strecke entlang des Ewaso-Ngiro-Flusses ist landschaftlich besonders reizvoll und birgt aufgrund der Wassernähe vielfältige Möglichkeiten zu Tierbeobachtungen. Bekannt ist das Shaba Nationalreservat insbesondere wegen seiner Netzgiraffen und Giraffengazellen. Zurück in der Lodge genießen Sie ein üppiges Frühstück, bevor es zu einer weiteren Pirschfahrt in die angrenzenden Reservate Samburu oder Buffalo Springs geht. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)
19.Tag
Landschaftlich reizvolle Fahrt nach Nairobi. Die Strecke führt entlang der Ausläufer des Mt. Kenya durch die fruchtbaren Äcker und Täler der Kikuyu, der größten kenianischen Volksgruppe. In Karatina haben Sie Gelegenheit, den größten Tauschmarkt des Landes zu besuchen und in Thika können Sie eine frische Ananas direkt von der Plantage verkosten. Der Abend in der Hauptstadt geht mit einem typischen afrikanischen Essen zu Ende. Danach Fahrt zum Flughafen und Rückflug. (F/M/A)
20.Tag
Ankunft in Deutschland. (-/-/-)
Leistungen
- Linienflug ab/an Frankfurt mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.11);
- wechselnde englischsprachige Tourenleitung;
- alle Fahrten in privaten Fahrzeugen;
- 10 Ü im Hotel im DZ;
- 8 Ü im Doppelzelt;
- alle Eintrittsgelder laut Programm;
- Mahlzeiten: 18xF, 18xM, 18xA;
- Reiseliteratur
nicht in den Leistungen enthalten
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke;
- Visum Äthiopien (ca. 20 US$), Kenia (ca. 50 US$);
- ggf. Flughafengebühren im Reiseland;
- optionale Ausflüge; Video- und Fotogebühren;
- evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.11;
- Trinkgelder;
- Persönliches
EZ-Zuschlag: 250,00 EUR
Teilnehmer
6 - 12 Personen
Anforderungen
Gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Fahretappen und Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen sind Grundvoraussetzung für diese Tour. Sie sind in nichtklimatisierten Allradfahrzeugen auf zum Teil schlechten Pisten unterwegs. Sowohl in Südäthiopien als auch in Nordkenia ist die Infrastruktur schlecht ausgebaut bzw. teilweise gar nicht vorhanden. Übernachtet wird in sehr einfachen Unterkünften bzw. auf Zeltplätzen, die über keine Duschen verfügen und nur zu bestimmten Tageszeiten mit Strom versorgt werden. Die hygienischen Verhältnisse entsprechen in keiner Weise den aus Deutschland gewohnten Maßstäben! Einfachste sanitäre Anlagen bis hin zu „Buschklos“ sind die Regel. Während der Campingtage sorgt ein Koch für eine warme Mahlzeit am Abend. Mittags werden kalte Speisen in Form eines Picknicks zubereitet. Beim Besuch der verschiedenen Ethnien in Äthiopien, vor allem bei den Mursi, werden Sie mit Geldforderungen für jedes Foto konfrontiert. I.d.R. zahlt man 2 Birr pro Bild bzw. verhandelt den Preis. Fotos ohne Bezahlung können ernste Probleme für die gesamte Gruppe nach sich ziehen. Handeln Sie bitte verantwortungsbewusst und passen sich entweder den örtlichen Gegebenheiten an oder verzichten auf das Fotografieren.
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| Äthiopien • Kenia - Vom Omo-Fluss zum Turkana-See | |||||
08.08.2012 - 28.08.2012Mittwoch, 8. August 2012 - Dienstag, 28. August 2012 | 4090 EUR | ||||
02.10.2012 - 23.10.2012Dienstag, 2. Oktober 2012 - Dienstag, 23. Oktober 2012 | 4090 EUR | ||||
Kontakt:
Tinta-Tours Erlebnisreisen
Lange Str. 46
D- 33758 Schloss Holte Stukenbrock
Telefon +49(0)5207 / 929520
Fax +49(0)5207 / 926845
Email: info @ tinta-tours.de
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